Wiederveröffentlichung
des Lehrbuchs:
Vorwort zur Wiederveröffentlichung des Lehrbuchs
Da gibt es ein altbewährtes DDR-Lehrbuch für die Ausbildung von KindergärtnerInnen in Sachen mathematische Grundlagen und deren Entwicklung: "Mengen und Längen im Kindergarten" (Schinköthe/Kretschmer, Berlin - Volk und Wissen Verlag 1980). Da existiert außerdem hier und heute ein dringender, objektiver Bedarf an grundlegender mathematischer Fort- und Ausbildung für Grund- und Sonderschullehrer, Dyskalkulietherapeuten und andere in diesem Bereich pädagogisch tätige Personen. Trotzdem wurde das Buch nicht neu aufgelegt und auch kein - soweit uns bekannt - inhaltlich gleichwertiges Buch veröffentlicht. Es ist daher höchste Zeit, daß wir - die Herausgeber - dieses Buch jetzt auf den Markt bringen, auch wenn man als Rechenschwächetherapeut (die Herausgeber sind alle diesem Beruf zuzurechnen) nicht unbedingt auch noch Verleger werden wollte.
Bei der Herausgabe des Buches haben wir uns auf die ersten drei Kapitel beschränkt. Dies sind die - aus aktueller Sicht - für den weiter unten beschriebenen Nutzerkreis interessanten Inhalte des Originals. Der interessierte Leser möge sich daher im Falle, daß das vollständige Originalwerk gewünscht wird, an eine der vielen Bibliotheken in Deutschland oder im Ausland wenden.
Man hätte natürlich selbst ein solches Lehrbuch neu schreiben können. Das Argument, dies nun nicht zu tun, sondern den DDR-Klassiker zu verwenden, ist schlicht und einfach: Dieser DDR-Klassiker ist so gut und durchdacht, daß ein neues Werk den mathematischen "Lehrwert" eines solchen Lehrbuchs nicht erhöht hätte. Außerdem gibt es keinen vernünftigen wirtschaftlichen Grund, sich die Arbeit anzutun, ein "zeitgeistgemäßes Plagiat" herzustellen. Das vorliegende Lehrbuch überzeugt durch seine inhaltliche Qualität und hat es nicht nötig, wegen höherer Werbewirksamkeit oder modernerem Lesegefühl den Inhalt in andere Worte oder Stile zu fassen. Außerdem meinen die Herausgeber, daß der historische Zusammenhang zwischen pädagogischen Zielsetzungen der früheren DDR-Bildungspolitik und der Qualität dieses Lehrbuchs durchaus wert ist wahrgenommen zu werden. Warum sollte das Gute des damaligen "Drüben" nicht auch hier und heute nützlich sein?
Falls Kollegen oder andere belesene Leute uns ein neues, älteres oder auch bereits vergriffenes Werk anderer Autoren über gleiche oder ähnliche Themen empfehlen können, das wir vielleicht noch nicht kennen, würde uns dies auch sehr interessieren. Insofern können wir uns durchaus vorstellen, auch andere Lehrbücher über das Thema "Mengen und Längen" oder Grundlagenmathematik zu empfehlen und auch für unsere Fortbildungen und für Ausbildungen zu verwenden. Kriterium für unser permanentes "Lehrbuchprojekt" ist die korrekte, systematische und auch für Nichtmathematiker verwendbare Aufbereitung der elementaren mathematischen Grundlagen.
Zum Interessentenkreis für ein solches Lehrbuch:
Der durch ein solches Lehrbuch unterstützte Standpunkt für Fort- und Ausbildung beinhaltet,
Außerdem
halten wir dieses Lehrbuch speziell geeignet dafür, daß sich auch
Eltern, die wißbegierig genug sind, selbst die Schwierigkeiten ihrer
rechenschwachen Kinder verstehen zu wollen, damit weitgehend praxisnah und
ohne Umwege die notwendigen mathematischen Grundkenntnisse verschaffen können.
Wir kennen die vielen Leidensgeschichten von Kindern, die im Mathematikunterricht
der Schule "versagen". Zunächst versuchen Eltern notgedrungen, mit den
Urteilen und Vorschlägen der Lehrer zurechtzukommen. Wenn die Experten
der Schule, in der die Problematik zunächst entstanden ist, keine befriedigende
Hilfe zur Verfügung stellen können, kommen Nachhilfelehrer zum Zuge,
die in der Regel keine andere Ausbildung genossen haben als die pädagogischen
Experten in der Schule. Schließlich landen viele der betroffenen Kinder
in einer Dyskalkulietherapie. Auch hier kann nicht in allen Fällen vorausgesetzt
werden, daß die Eltern gleich im ersten Anlauf an die Adresse seriöser,
gut ausgebildeter Experten geraten. Eine verbindliche und allgemeingültige
Ausbildung für solche Experten gibt es derzeit nicht. Versuch und Irrtum
sind auch auf dem Gebiet der Therapeutensuche die schlechteste Methode, einem
endlosen Hindernislauf zu entgehen. Dies bedeutet: Auch Eltern rechenschwacher
Kinder kommen nicht umhin, sich in Sachen mathematische Grundlagen eine gewisse
Kompetenz zu erwerben. Siehe auch:
Elternratgeberartikel aus dem KOGNOS-Handbuch.
In
der Schule von heute gilt die pädagogische "Methodenfreiheit". Was aber
nützen all die schönen didaktischen Rezepte, Tricks und Kniffe des
Unterrichtens, wenn vielen Lehrern das nötige Grundwissen und der damit
verbundene diagnostische Blick für Verständnisdefizite fehlt? Wer
sich mit Notengebung und Disziplinierungsaufgaben plagt, sich dabei gleichzeitig
schicksalhaft an die Weisheit hält, daß alle Menschen nicht gleich
sein können und sich deshalb gar nicht wundert, daß eine rezepturgemäße,
darbietende Lehre nur in höchst unterschiedlichem Maße zur Beherrschung
der Mathematik bei seinen Schülern führt, der hat vielleicht von
vornherein nicht über die notwendigen Kenntnisse verfügt, Kinder
in Zahlbegriff und Rechnen auszubilden. Vielleicht paßt daher auch die
Einteilung der Schüler in "gute und schlechte" so gut zum Schulbetrieb,
weil das richtige Wissen gar nicht an die Kinder herangetragen wurde, sondern
mathematisch unausgebildete Grundschullehrer immer nur glaubten, sie holten
durch Unterricht aus den Kindern heraus, was schon in ihnen steckte? vgl.:
Steeg, F. H. - Rechenschwäche: Eine schulinduzierte
Kognitionsstörung? ZDM/3/2000
Um am Ende die damalige Sicht der Autoren hier nochmals zu Wort kommen zu lassen, zitieren wir aus dem Vorwort der 4. Auflage der Originalausgabe von 1988:
"Das
vorliegende Lehrbuch wurde in der 4. Auflage überarbeitet. Grundlage
dafür gaben das ab September 1985 gültige neue Programm für
die Bildungs- und Erziehungsarbeit im Kindergarten und das ebenfalls überarbeitete
Lehrprogramm für »Methodik des Bekanntmachens mit ausgewählten
mathematischen Inhalten« an pädagogischen Schulen für Kindergärtnerinnen.
Das Lehrbuch dient der effektiven Gestaltung des Unterrichts,
es gibt der StudentIn Möglichkeiten für das Selbststudium und bietet
ihr Hilfe und Unterstützung bei der praktischen Arbeit im Kindergarten.
Das Lehrbuch vermittelt auch Kenntnisse über ausgewählte
mengentheoretische Zusammenhänge entsprechend dem Lehrprogramm des oben
genannten Faches, die in der 4. Auflage stärker den Inhalten des Sachgebiets
angelagert wurden, für die sie die mathematische Grundlage bilden.
Eine wesentliche Anleitung ist das Lehrbuch für die methodische
Befähigung der StudentIn. Es zeigt ihr, wie Vorschulkinder in einer ihrem
Alter entsprechenden spezifischen Art und Weise mit quantitativen Beziehungen
bekannt gemacht werden können. Aufgaben und Inhalte zur Entwicklung elementarer
mathematischer Vorstellungen sollen in enger Verbundenheit der Kinder mit
den täglichen Anforderungen ihres Lebens angestrebt werden. Das Lehrbuch
zeigt vielfältige Tätigkeiten der Kinder auf, die Möglichkeiten
und Notwendigkeiten zum Erfassen und Gestalten quantitativer Beziehungen beinhalten,
zum Beispiel Spiele, Arbeitstätigkeiten, das Basteln und Bauen der Kinder,
das Beobachten und Auseinandersetzen mit der gesellschaftlichen Umwelt und
der Natur."
Herausgeber
und Autor
Volxheim/Halle, den 07.08.2000
1.
Überblick über Ziele, Inhalte und Gestaltung der elementaren mathematischen
Bildung und Erziehung im Kindergarten (Seite 11)
1.1. Die Herausbildung elementarer mathematischer Vorstellungen im Kindergarten
als Beitrag zur allseitigen Persönlichkeitsentwicklung der Kinder (Seite
11)
1.2. Der Inhalt des Sachgebiets "Entwicklung elementarer mathematischer Vorstellungen"
im Programm für die Bildungs- und Erziehungsarbeit im Kindergarten (Seite
15)
1.3. Die Art und Weise der Aneignung der Inhalte des Sachgebiets durch die
Vorschulkinder (Seite 20)
2.
Die Arbeit mit Mengen im Kindergarten (Seite 23)
2.1. Handlungen mit Mengen auf der Grundlage der Merkmale ihrer Elemente (Seite
23)
2.1.1. Das Bilden von Mengen nach Merkmalen (Seite 23)
2.1.1.1.Begriffsklärung (Seite 23)
2.1.1.2. Mathematische Grundlagen des Bildens von Mengen (Seite 23)
2.1.1.3. Das Bilden von Mengen nach Merkmalen im Kindergarten (Seite 28)
2.1.2. Das Auffassen von Mengen unter Beachtung der Merkmale ihrer Elemente
(Seite 33)
2.1.2.1. Begriffsklärung (Seite 33)
2.1.2.2. Das Auffassen von Mengen nach Merkmalen im Kindergarten (Seite 34)
2.1.3. Das Zerlegen von Mengen nach Merkmalen in Teilmengen (Seite 37)
2.1.3.1. Begriffsklärung (Seite 37)
2.1.3.2. Mathematische Grundlagen des Zerlegens von Mengen nach Merkmalen
(Seite 38)
2.1.3.3. Das Zerlegen von Mengen nach Merkmalen im Kindergarten (Seite 42)
2.2. Die Entwicklung von Zahlvorstellungen durch Handlungen mit Mengen (Seite
48)
2.2.1. Mathematische Grundlagen (Seite 48)
2.2.1.1. Abbildungen (Seite 48)
2.2.1.2. Mächtigkeitsbeziehungen (Seite 49)
2.2.1.3. Abstraktion des Zahlbegriffs (Seite 51)
2.2.1.4. Ordnung der natürlichen Zahlen (Seite 51)
2.2.1.5. Ordinalzahlen (Seite 53)
2.2.1.6. Entstehung der natürlichen Zahlen als gesellschaftlich notwendiger
Prozeß (Seite 54)
2.2.2. Der Gebrauch natürlicher Zahlen im Kindergarten (Seite 55)
2.2.2.1. Die Aufgaben im Programm für die Bildungs- und Erziehungsarbeit
(Seite 55)
2.2.2.2. Der Beitrag des Zahlerwerbs zur Persönlichkeitsentwicklung des
Vorschulkindes (Seite 56)
2.2.2.3. Die Herausbildung von Zahlvorstellungen (Seite 57)
2.2.2.4. Das Wesen des Zählens (Seite 58)
2.2.2.5. Einführung der Kardinalzahlen in der Beschäftigung (Seite
59)
2.2.3. Das Vergleichen von Mengen (Seite 61)
2.2.3.1. Begriffsklärung (Seite 61)
2.2.3.2. Die Aufgaben im Programm für die Bildungs- und Erziehungsarbeit
zum Vergleichen von Mengen (Seite 62)
2.2.3.3. Die Bedeutung des Vergleichens von Mengen für die Persönlichkeitsentwicklung
der Vorschulkinder (Seite 63)
2.2.3.4. Das paarweise Zuordnen der Elemente (Seite 63)
2.2.3.5. Mengenvergleich durch Abzählen der Elemente (Seite 71)
2.2.3.6. Der grobe Vergeich von Mengen (Seite 73)
2.2.3.7. Der genaue Vergleich zweier Mengen (Seite 77)
2.2.3.8. Steigerung der Anforderungen beim Vergleichen von Mengen nach ihrer
Mächtigkeit (Seite 79)
2.2.4. Das Auffassen der Mächtigkeit von Mengen (Seite 81)
2.2.5. Das Bilden von Mengen nach vorgegebener Mächtigkeit (Seite 84)
2.2.6. Zerlegen von Mengen unter Beachtung der Mächtigkeit der Teilmengen
(Seite 86)
2.2.7. Das Vereinigen von Mengen unter Beachtung ihrer Mächtigkeit (Seite
92)
2.2.8. Die Gestaltung des Bekanntmachens der Kinder mit Ordinalzahlen (Seite
95)
2.2.9. Der Anfangsunterricht im Fach Mathematik an der allgemeinbildenden
polytechnischen Oberschule (Seite 99)
3.
Das Vergleichen von Längen, Breiten und Höhen im Kindergarten (Seite
103)
3.1. Das grobe Vergleichen von Ausdehnungen (Seite 103)
3.1.1. Begriffsklärung (Seite 103)
3.1.2. Die Aufgaben im Programm für die Bildungs- und Erziehungsarbeit
zum groben Vergleichen von Ausdehnungen (Seite 104)
3.1.3. Die Bedeutung des groben Vergleichs von Ausdehnungen für die Persönlichkeitsentwicklung
der Vorschulkinder (Seite 104)
3.1.4. Die Relativität der Bezeichnungen für Ausdehnungen (Seite
105)
3.1.5. Grober Vergleich der Ausdehnungen von zwei Objekten (Seite 106)
3.1.6. Grober Vergleich der Ausdehnungen von drei Objekten (Seite 107)
3.1.7. Das Vergleichen von mehr als drei Objekten (Seite 109)
3.1.8. Die Verknüpfung des groben Vergleichs von Ausdehnungen mit Mengenverfahren
(Seite 110)
3.1.9. Handlungsabläufe beim groben Vergleichen von Ausdehnungen (Seite
112)
3.1.10. Anforderungen an die Frage- und Aufgabenstellung (Seite 114)
3.1.11. Die Umsetzung des groben Vergleichs von Ausdehnungen in der Beschäftigung
(Seite 115)
3.2. Das Messen von Längen im Kindergarten (Seite 117)
3.2.1. Begriffsklärung (S.117)
3.2.2. Die Aufgaben im Programm für die Bildungs- und Erziehungsarbeit
im Kindergarten zum Messen von Längen (Seite 118)
3.2.3. Die Bedeutung des Messens für die Persönlichkeitsentwicklung
der Vorschulkinder (Seite 118)
3.2.4. Zwei Varianten des Messens (Seite 119)
3.2.5. Die Einführung des Messens im Kindergarten (Seite 121)
3.2.6. Handlungsabläufe und Erkenntnisse beim Messen (Seite 123)
1.) von Michael Wehrmann, Email: Rechenschwaeche@gmx.de (ehemals ZTR-Berlin, jetzt IML-Braunschweig), Deutschland , 6. April 2001, gefunden bei http://www.amazon.de
Oft vermisste
Grundlagen der Grundschul-Mathebücher:
Als Therapeut für Rechenschwäche bin ich sehr oft damit konfrontiert
ist, Kinder vollkommen ohne ausgebildeten kardinalen Zahlbegriff vor mir zu
haben. Lehr- und Arbeitsbücher werden von diesem Standpunkt aus von mir
sehr kritisch danach beäugt, ob sich hinter der Motivations-Fassade begriffliche
Erläuterungen finden, die rechenschwachen Kindern wirklich helfen können.
Ein solches Werk ist dieses "altmodische" Vorschulbuch aus realsozialistischen
Zeiten, dessen (leider gekürzte) Neuausgabe zu begrüßen ist.
Seit dem Erscheinen setzen wir es in unseren Therapiesitzungen erfolgreich ein
und können es betroffenen Eltern und Lehrkräften nur wärmstens
empfehlen. Einziger Wermuths-Tropfen ist die schlechte Druckqualität dieses
"on-demand"-Buches auf Kopien-Niveau. Das ist aber allemal besser, als das Buch
gar nicht zur Verfügung haben.
2.)
von Dipl.-Päd. Detlef Träbert • Merheimer Str. 484 • 50735
Köln, Tel.: 0221 / 974 32 - 97 • Fax: - 98, geschrieben am 17. Mai
2001
Email: detlef.traebert@t-online.de
• Internet: http://www.schulberatungsservice.de
Rechenschwäche ist ein Thema, dass allenthalben viel Rat- und Hilflosigkeit auslöst. Lehrerinnen und Lehrer sind kaum darüber informiert; eine Rücksichtnahme auf davon betroffene Kinder im Sinne einer Aussetzung der Noten oder besonderer Fördermaßnahmen durch die Schule ist im Schulsystem nicht überall vorgesehen. Da ist ein Buch höchst willkommen, das verständlich und in komprimierter Form die notwendigen Grundlagen des mathematischen Denkens, und wie man es Kindern vermittelt, beschreibt.
"Mengen und Längen" war ursprünglich in der DDR ein Lehrbuch für Kindergärtnerinnen. Darum bringt es begrifflichen Klartext mit einfachen und einleuchtenden Anwendungsbeispielen. Es empfiehlt immer wieder, mit dem Kind einen ‚Bedeutungsdialog’ zu führen, also mit ihm darüber zu reden, was es beim Lösen einer Aufgabe denkt und warum es zu welchen Schlussfolgerungen kommt. Die Herausgeber halten das Buch "speziell geeignet dafür, dass sich auch Eltern, die wissbegierig genug sind, selbst die Schwierigkeiten ihrer rechenschwachen Kinder verstehen zu wollen, damit weitgehend praxisnah und ohne Umwege die notwendigen mathematischen Grundkenntnisse verschaffen können" (S. 9; neue Rechtschreibung: D.T.).
Für die Grundschullehrerschaft sollte „Mengen und Längen“ Pflichtlektüre sein, denn es ist frei von methodischem Schnickschnack. Es erklärt und leitet mathematisch korrekt an; damit fördert es die Versachlichung der Diskussionen um mathematische Lernproblematiken. Wenn Kinder die Mathematik so erklärt bekommen, werden sie wesentlich seltener als ‚rechenschwach’ klassifiziert werden müssen. Es vermittelt Lehrkräften (und allen anderen Lesern) die "Grundlagen des gezielten Aufbaus des mathematischen Denkens" (S. 9).
Schade ist
nur, dass "Mengen und Längen" als neu herausgegebenes Buch noch
der alten Rechtschreibung folgt. Es handelt sich wohl, diese Vermutung legt
die schlechte Druckqualität nahe, um eine schlichte fotomechanische Vervielfältigung
der ersten drei Kapitel des alten, ursprünglichen DDR-Buchs. Diese technischen
Mängel darf man jedoch der Tatsache zugute halten, dass die Herausgabe
im Eigenverlag erfolgte. Die Absicht war ja, ein sachlich einwandfreies und
absolut nicht verbesserungsbedürftiges Buch für eine interessierte
Zielgruppe wieder verfügbar zu machen. Rechenleidgeplagte Eltern oder pädagogische
Fachkräfte werden das zu schätzen wissen und über äußere
Mängel wegsehen.